Lyrik

Ende von Nacht und Wanderung

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Über allen Wipfeln ist Ruh

nur das Tosen des Feuers

durchbricht in der Ferne die Idylle

Im Fest des Sommers krönen sich

die Bäume in rotes Samt

als wäre über sie der Herbst

schon längst gebrochen

bald schon wird der Winter sie kahl befallen

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Über allen Wipfeln spürst du

Kaum ein Hauch

den die Flammen halten den Wind in Klammern

sie rauchen seine freie Essenz

Die Vöglein schweigen im Walde

weil sie fallen wie die Kanaillen in der Mine

den Menschen zu warnen

Hört er nicht?

Warte nur, balde ruhst du auch